Nicht alle Vorgänge der Intralogistik spielen sich im Lager, auf dem Umschlagplatz oder in der Industrie auf dem Boden ab: Zwar sind Flurförderzeuge, Hubwagen, Lagergeräte und Gabelstapler elementare Bestandteile des Materialflusses – am effektivsten sind sie aber in Kombination mit Kran-Vorrichtungen.

Wer darf einen (Lager-)Kran bedienen?

Es verhält sich ähnlich wie bei Elektro-, Diesel-, bzw. Gasstaplern, Hubarbeitsbühnen oder anderen Flurförderzeugen: Nicht jeder darf einen Kran bedienen; stattdessen hat auch hier der Gesetzgeber eine klare Vorgabe geschaffen. Bei Kranführern gilt hierfür die DGUV Vorschrift 52 Krane, § 29. In ihr finden sich die Voraussetzungen zum Führen eines Krans. Zu den Eigenschaften, die Kranführer mitbringen sollen, gehören unter anderem:

  • Abgeschlossenes 18. Lebensjahr
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Eine Unterweisung zum Führen oder Instandhalten eines Krans ist erfolgt
  • Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
  • Die Befähigung zum Bedienen eines Krans kann gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen werden.

 

Kranfahrer-Ausbildung durch BohnerTechnik

Bei BohnerTechnik erhalten die Mitarbeiter Ihres Unternehmens eine profunde Ausbildung durch Intralogistik-Profis, die nach lernpädagogischen Methoden aufgebaut ist. Sie erfüllt bei der Vermittlung von theoretischem und praktischem Wissen die aktuellen Richtlinien der Berufsgenossenschaften entsprechend der Unfall-Verhütungs-Vorschriften DGUV Vorschrift 1, 54 und 68 sowie des Grundsatzes 309-003. Jede Kranführerschulung endet mit einem schriftlichen Test und einer praktischen Prüfung.

Auch kommende Kranfahrer bilden wir direkt in Ihrem Unternehmen aus: Zum einen, weil uns die Erfahrung die positiven Effekte auf den Lernerfolg gezeigt hat und zum anderen, weil bei außerbetrieblichen Schulungen zum Kranfahrer eine erneute Unterweisung auf dem eigentlich eigensetzten Kran nötig wird.

 

Kranfahrer-Ausbildung bei BohnerTechnik - die Unterschiede

Bei Kränen im Lager, in der Kommissionierung, in der Fertigung oder bei Umschlag gibt es große Unterschiede bezüglich der Größe, des Einsatzgebietes und der Herausforderungen, die an den Kranbediener gestellt werden. Die Kranführer-Schulungen bei BohnerTechnik nehmen darauf Rücksicht, welchen Kran Ihre Mitarbeiter im Anschluss bedienen sollen: Kleine Schienenlaufkatzen stellen an die Fähigkeiten der Bediener ganz andere Ansprüche als etwa Brückenkräne. Aus unserer Erfahrung als Schulungs- und Ausbildungsprofi für Kräne wissen wir, dass für die Fachunterweisung an verschiedenen Kran-Arten in etwa folgender Zeitaufwand nötig ist:

  • ca. 1 Tag für teilkraftbetriebene Kräne
  • ca. 1 bis 5 Tage für flurgesteuerte Kräne
  • ca. 5 bis 10 Tage für führerhausgesteuerte Kräne
  • ca. 10 bis 15 Tage für Turmdrehkräne
  • ca. 15 bis 20 Tage für Fahrzeugkräne

Dementsprechend haben die Schulungs-Spezialisten bei BohnerTechnik ihre Kranführer-Schulungen in unterschiedliche Pakete aufgeteilt – je nach Vorkenntnissen, Kranart und Trainingsbedarf:

  • Ein-Tages-Schulung für flurgesteuerte Krane und LKW-Ladekrane mit Vorkenntnissen in einer Kranart
  • Zwei-Tages-Schulung für flurgesteuerte Krane und LKW-Ladekrane ohne Vorkenntnisse
  • Drei- bis Zwanzig-Tage-Schulung für Anfänger in der Kranbedienung mit erweitertem Trainingsbedarf, für Turmdrehkrane und Fahrzeugkrane